Die Jury schwitzt

1. Juni 2013 | Von | Kategorie: Aktuelles, Edition, Kurzgeschichtenwettbewerb

40 Kurzgeschichten wurden zu unserem Kurzgeschichtenwettbewerb eingereicht. Wir haben gelesen, Notizen gemacht, kommentiert und diskutiert. Mittlerweile hat unsere Jury schon graue Haare (na gut, einige von uns hatten die schon vorher), aber zu einem Endergebnis sind wir noch nicht gekommen, obwohl wir euch das für Ende Mai versprochen hatten.

Was also treiben wir die ganze Zeit? Und wie arbeitet unsere Jury?

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Zunächst wurden alle Geschichten anonymisiert und in Gruppen zu je 10 Texten aufgeteilt. Zwei Juroren lasen alle Texte, die anderen die Texte ihrer Gruppe. Dabei wurde bewertet und zwar in den drei Kategorien Originalität, Sprachstil und Aufbau. Waren wir uns einig? Manchmal. Oft aber auch sowas von gar nicht. In einem Fall bekam der Favoritentext des einen vom anderen die Negativstbewertung. Und in diesem Fall waren beide Urteilende Literaturwissenschaftlerinnen!

Die Texte mit den besten Bewertungen innerhalb jeder Gruppe wurden nun noch einmal von allen gelesen. Über einige Texte sind wir uns noch sehr uneinig und müssen uns noch mal die – nun bereits grauen – Haare raufen. Aber das wird schon!

Trotz aller unterschiedlichen Meinungen stehen zwei Gewinnertexte bereits fest. Diese wurden von je zwei Juroren mit Bestnoten bewertet. Das heißt nicht unbedingt, dass sie die besten Texte sind, sondern, dass von mindestens 3 Leuten, die den Text gelesen haben, gleich zwei der Meinung waren: von den 10 Texten der Gruppe gehört der auf jeden Fall veröffentlicht. Die zwei Texte sind:

„Faustdick“ von Sabine Frambach und „Freie Zeit“ von Martina Koesling

So, wie geht es nun weiter?

Die Jury streitet sich noch ein bisschen. Damit ihr auch wisst, wer sich da den Kopf zerbricht und wie die überhaupt zusammen gesetzt ist, stellen wir euch die Mitglieder der Jury in Kürze vor. In den nächsten Tagen versuchen wir, zu einer Einigung zu kommen, und euch auch die restlichen Gewinnertexte vorzustellen. Alle Gewinnertexte werden dann im wöchentlichen Wechsel veröffentlicht.

Wir konnten ja keinen Geldpreis für besten Text ausschreiben. Aber wir haben uns überlegt, dass wir doch einen richtigen „der gefällt uns am besten“ – Text brauchen. Wobei „uns“ hier nicht heißt, nur die Jury, sondern auch die Leser. Der Wettbewerb wird also noch in eine dritte Runde gehen, wobei wir die Details noch nicht verraten. Nur so viel: der „Sieger“ bekommt eine Überraschung. Dazu beim nächsten Mal mehr. Wir setzen uns jetzt erstmal wieder hin und diskutieren weiter. Und in spätestens einer Woche verkünden wir hier alle Texte, die wir veröffentlichen werden.

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